Conrad-Martius

Conrad-Martius
Cọnrad-Mạrtius,
 
Hedwig, Philosophin, * Berlin 27. 2. 1888, ✝ Starnberg 15. 2. 1966; war seit 1955 Professor in München; Schülerin von E. Husserl. Conrad-Martius gab der Phänomenologie durch die Annahme eines vor- beziehungsweise transphysischen Seinsbereichs eine »realontologische« Wendung zur Naturphilosophie; sie setzte sich kritisch mit dem naturwissenschaftlichen Positivismus auseinander.
 
Werke: Realontologie (1923); Ursprung und Aufbau des lebendigen Kosmos (1938; 21949 unter dem Titel Abstammungslehre); Der Selbstaufbau der Natur. Entelechien und Energien (1944); Das Sein (1957); Schriften zur Philosophie, 3 Bände (1963-65; Teilsammlung).
 
 
Festschr. für H. C.-M., in: Philosoph. Jb., Jg. 66 (1957, mit Bibliogr.);
 E. Stein: Briefe an H. C.-M. (1960).

Universal-Lexikon. 2012.


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